Die DULCIBELLA-Story

Jeder Verein muss etwas für seinen Nachwuchs tun.

Nachwuchssorgen begegnet man mit Jugendarbeit. Und genau dafür wurde DULCIBELLA eigentlich entwickelt.

Um den Nachwuchs zu fördern, aber nicht zu überfordern, sollte ein einfach zu bauendes Modell erstellt werden.

  Die erste Idee hieß BELUGA, ein französischer Modellbauplan. Aufgrund der Rumpfform entstanden aber Bedenken bezüglich der Segeleigenschaften.

In vielen weiteren Modellbauplänen wurde nichts passendes, optisch ansprechendes, gefunden. Aber immer wenn irgendwo etwas über "einfach" oder "anfängertauglich" stand, war von Knickspant-Rümpfen die Rede.
 


  Genauso auch die SEESTERN von Arthur Tiller... und irgendwie war diese Konstruktion auch nach 70 Jahren noch attraktiv.

Dieses Boot ist ein Langkieler, konstruiert für lange, kursstabile Segelschläge ohne Fernsteuerung. Für die Jugendarbeit mit Fernbedienung ist aber ein wendiges Boot erforderlich, das auch Ausweichmanöver im letzten Augenblick durchführen kann.

Also wurde für den Rumpf ein neuer Kiel konstruiert und das Ruder abgesetzt. Dazu passend entstand eine neue Segelgarderobe.
Am Computer wurden die Spanten verbreitert und beim Bau des 1. Prototyps entschieden, das Freibord (die Seitenwände) zu erhöhen.


 
  Anregungen für mögliche Aufbauten fanden sich an den Seen der Umgebung, im Internet und in diversen Bauplänen und Büchern..
     
    Herausgekommen ist schließlich eine wendige Konstruktion, die sich auf das Wesentliche konzentriert, einfache Elemente verwendet, preiswert in Bau und Betrieb ist.

... und damit das geeignetes Bauplan-Einsteigermodell für jede Altersgruppe darstellt.
  Auf seine DULCIBELLA wird jeder Modellbauer zu recht stolz sein.

Zusätzlich ist sie aufgrund ihrer Vorbildnähe geeignet für weitere Detaillierung und damit sicher auch für viele "gestandene Modellbauer" interessant.

Aus einem Jugendprojekt entwickelte sich ein Einsteigermodell für ALLE in den Bau von Segelmodellen nach Bauplan: DULCIBELLA.

Und wie diese Bilder zeigen: mit "Sepia"-Farbe sieht sie aus wie ein Original...

Den Namen erhielt das Boot übrigens nach einem kleineren Segler aus dem Roman: "Das Rätsel der Sandbank".

Dieser Roman wurde in den 70er Jahren auch vom NDR verfilmt.
Die Rolle der DULCIBELLA "spielte" ein kleiner klinkerbeplankter Kutter.

       
Die Film-Dulcibella   auf Erkundungsfahrt   im deutschen Wattenmeer   der Spionagefilm   spielt 1904

Nach der Beschreibung im Buch war DULCIBELLA zwar zunächst ein 1-Mast-Kutter, später aber eine 2-Mast-Yawl.
Sah sie damit vielleicht eher aus wie MARIBELLA ?